Barnimer Herren überraschen bei Deutscher Meisterschaft mit Platz fünf
von Nico Witter
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und mehreren persönlichen Bestleistungen hat der KFV Barnim bei den Deutschen Meisterschaften im Dreibahnenspiel in Wolfsburg überzeugt. Gegen starke Konkurrenz aus ganz Deutschland sprang am Ende ein unerwarteter fünfter Platz heraus.
Vom 13. bis 17. Mai 2026 wurden in Wolfsburg die Deutschen Meisterschaften im Dreibahnenspiel ausgetragen. In der Disziplin „Verein Herren“ gingen insgesamt 16 Mannschaften an den Start. Gespielt wurde mit vier Spielern über jeweils 120 Wurf – aufgeteilt auf die drei Bahnarten Bohle, Schere und Classic mit jeweils 40 Wurf ins Volle Bild.
Für den KFV Barnim gingen Axel Völter, Nico Witter und Patrick Müller von der SG Eberswalde sowie Philipp Hellmich vom KSV Klosterfelde an den Start. Die Ausgangslage war dabei alles andere als optimal: Nach zwei gesundheitlich bedingten Ausfällen musste die Barnimer Mannschaft ersatzgeschwächt antreten. Entsprechend lautete das ursprüngliche Ziel lediglich, einen Platz unter den besten zehn Teams Deutschlands zu erreichen.
Bereits zum Auftakt setzte Axel Völter jedoch ein deutliches Ausrufezeichen. Mit starken 867 Holz spielte er persönliche Bestleistung und brachte die Barnimer direkt in eine hervorragende Ausgangsposition. Nico Witter knüpfte unmittelbar daran an und steigerte sich mit 871 Holz ebenfalls auf persönliche Bestleistung. Spätestens zu diesem Zeitpunkt durfte im Barnimer Lager vorsichtig von einer Spitzenplatzierung geträumt werden.
Auch Philipp Hellmich überzeugte im weiteren Verlauf. Mit 824 Holz gelang ihm ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung. Zwar rückte die Konkurrenz dadurch wieder etwas näher heran, doch Barnim blieb weiterhin mitten im Kampf um die Medaillenplätze. Schlussstarter Patrick Müller komplettierte das Ergebnis schließlich mit soliden 833 Holz.
Am Ende standen für den KFV Barnim starke 3395 Holz und damit ein hervorragender fünfter Platz zu Buche. Besonders bemerkenswert: Auf Bronze fehlten lediglich 15 Holz. Vor allem auf den Scherebahnen ließen die Barnimer einige Möglichkeiten liegen, sodass ein Platz auf dem Podest durchaus realistisch gewesen wäre.
Den Deutschen Meistertitel sicherte sich der Kreisfachverband Ostprignitz-Ruppin mit 3457 Holz. Die erste Mannschaft des Berliner Sportkeglervereins belegte mit 3437 Holz Rang zwei vor der zweiten Berliner Mannschaft mit 3410 Holz.
Die Ergebnisse im Überblick:
Kreisfachverband Ostprignitz-Ruppin – 3457 Holz
Berliner Sportkeglerverein I – 3437 Holz
Berliner Sportkeglerverein II – 3410 Holz
Vereinigung Hannoverscher Kegler – 3407 Holz
Kreisfachverband Barnim – 3395 Holz
Barnimer Einzelresultate:
Nico Witter – 871 Holz
Axel Völter – 867 Holz
Patrick Müller – 833 Holz
Philipp Hellmich – 824 Holz
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